Erlebe den Beruf Industriekaufmann*frau bei Berlin-Chemie

Was man für ein florierendes Business braucht und wie du das erlernen kannst, erfährst du hier bei uns im #kurzerklärt Video.
Startseite / Industriekaufmann*frau (BERLIN-CHEMIE)

Industriekaufmann*frau: Planen, Organisieren, Verkaufen

Die Ausbildung als Industriekaufmann*frau bei Berlin-Chemie macht dich regelrecht zum Allroundtalent. Das traditionelle Unternehmen verfügt über alle kaufmännische Bereiche eines Industriebetriebes und du hast dadurch die Möglichkeit, alle wichtigen Bereiche kennenzulernen, die es benötigt, um ein Unternehmen erfolgreich zu steuern.

Du hilfst wichtige Entscheidungen zu treffen und übernimmst im Laufe deiner Ausbildungs stets mehr Verantwortung. Angefangen in der Personalabteilung über den Einkauf, die Fertigung, die Logistik bis hin zum Vertrieb, bist du aktiv gefordert dich einzubringen.

Du bist ein Organisationstalent, hast keine Angst vor Zahlen und Tabellen, verhandelst gern und behältst auch in stressigen Situationen den Überblick? Dann solltest du dir diese Ausbildung mal genauer anschauen!

BERLIN-CHEMIE

BERLIN-CHEMIE entwickelt, produziert und vertreibt pharmazeutische Produkte. In den modernen Produktionsstandorten in Berlin-Adlershof und Berlin-Britz werden feste Arzneiformen, Liquida und Suppositorien gefertigt. Zu unseren wichtigsten Indikationsgebieten gehören die Bereiche Kardiologie, Atemwegserkrankungen, Diabetes, Gicht sowie die Onkologie. Wir sind ein weltoffenes und internationales Unternehmen, in dem Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus über 70 Nationen tätig sind.

Die Arbeit als Industriekaufmann*frau: Aufgaben, denen du in diesem Beruf begegnest

Als Industriekaufmann*frau arbeitest du in einem Industrieunternehmen und orderst neue Rohstoffe, Teile und Maschinen, wenn diese benötigt werden. So stellst du sicher, dass die Produktion Tag und Nacht laufen kann.

Einkaufen und verkaufen

Stellst du fest, dass etwas bestellt werden muss, holst du im Großhandel und in Onlineshops Angebote für die benötigten Waren ein, gibst die Bestellung auf und kümmerst dich um die Bezahlung. Auch die Angebotserstellung und der Verkauf eurer hergestellten Produkte gehört zu deinen Aufgaben. Du bist also ein Profi für Einkäufe und Verkäufe.

Verhandeln und kalkulieren

Dabei kalkulierst du die benötigten Mengen an Rohstoffen, Materialien, Zubehörteilen, Ersatzteilen und Maschinen und verhandelst mit Lieferanten, um die Waren zu einem guten Preis zu erhalten. Auf der anderen Seite wollen auch eure Kund*innen einen guten Preis aushandeln. Dabei musst du wiederum Verkaufspreise und Handelsspannen gut kalkulieren.

Planen und organisieren

Du ermittelst den Personalbedarf und planst den Personaleinsatz, sodass möglichst nie zu wenig oder zu viele Mitarbeiter*innen eingesetzt werden. Auch planst du Werbeaktionen zur Verkaufsförderung und führst diese durch. Und natürlich übernimmst du auch kaufmännische Aufgaben, wie z. B. die Buchführung oder das Schreiben von Rechnungen und Mahnungen.

Wie wirst du Industriekaufmann*frau? Wichtige Ausbildungsinhalte und Job-Skills

Um die Ausbildung als Industriekaufmann*frau zu beginnen, ist grundsätzlich kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben. Die meisten Ausbildungsbetriebe erwarten aber mindestens die Fachoberschulreife (mittlere Reife bzw. Realschulabschluss).

Die Ausbildung dauert in der Regel drei Jahre. In der Zeit lernst du dual, also sowohl in der Berufsschule, als auch in deinem Ausbildungsbetrieb. Nach zwei Jahren stellst du dein Wissen und Können in der Zwischenprüfung unter Beweis und mit bestandener Abschlussprüfung bist du offiziell startbereit für einen Job als Industriekauffrau*mann.

Kaufmännisches Wissen

Als angehende*r Kaufmann*frau beschäftigst du dich in der Berufsschule natürlich erst einmal mit verschiedenen kaufmännischen Grundlagen. Bald schon sind Dinge wie Marktbeobachtung, Konkurrenzanalyse, Rechnungsstellung, Bilanzierung, Kalkulation und Vertragsrecht keine Unbekannten mehr in deinem Leben.

Mathe in neuer Dimension

Du ahnst es sicher schon: Für diese Ausbildung solltest du besser Spaß am Rechnen mitbringen, statt deine Mathekenntnisse aus dem Kopf zu streichen. Auf dein Schulwissen baust du in der Berufsschule auf, um es für die kaufmännischen Tätigkeiten in deiner Berufspraxis anzuwenden.

Verkaufstalent

Du sammelst wertvolle Erfahrungen in Kauf- und Verkaufsgesprächen und verstehst immer besser, dass es auf dein selbstbewusstes, freundliches und authentisches Auftreten, aber auch auf Verkaufstaktiken und Verhandlungsgeschick ankommt, um in deinem Job erfolgreich zu sein.

Eigenverantwortliches Arbeiten

Im Industrieunternehmen arbeitest du nicht allein, dennoch erledigst du deine vielfältigen Aufgaben im Büro und bei Kund*innen meist eigenverantwortlich. Das heißt, du übernimmst die Verantwortung für das was du tust oder unterlässt, triffst z. B. Entscheidungen über Bestellmengen und trägst dafür die Konsequenzen, falls dadurch mal das Lager aus allen Nähten platzt.

Organisationsfähigkeiten

Mit der Zeit wirst du immer besser darin, deine Arbeitsabläufe zu planen und zu organisieren. Das ist wichtig, damit du bei all den Bestellungen, Warenein- und -ausgängen sowie Lagerbeständen nicht den Überblick verlierst. Das hilft dir, dich auch im Privatleben immer besser zu organisieren.

Team- und Kommunikationsfähigkeiten

Du solltest gern mit Menschen arbeiten, wenn du dich für diese Ausbildung entscheidest. Als Industriekaufmann*frau verbringst du viel Zeit damit, sowohl schriftlich als auch mündlich mit Kolleg*innen verschiedener Abteilungen sowie Kund*innen und Geschäftspartner*innen zu kommunizieren, die je nach Unternehmen auf der ganzen Welt verteilt sind.

Nach der Ausbildung: Deine Zukunftsperspektiven als Industriekaufmann*frau

Hast du deine Ausbildung zur*zum Industriekaufmann*frau abgeschlossen, kannst du bei überzeugender Leistung von deinem Ausbildungsbetrieb übernommen werden. Grundsätzlich kannst du aber mit deinem Wissen und Können bei Industrieunternehmen aller Branchen, von der Baubranche über die IT-Branche bis zur Modebranche, einen Job finden. In Lehrgängen kannst du dich weiter spezialisieren, zum Beispiel auf das Finanz- und Rechnungswesen, Buchhaltung und Bilanzierung, Teamführung oder Controlling.

Um auf der Karriereleiter weiter aufzusteigen, könnten Weiterbildungen zum/zur Ausbilder*in, Betriebswirt*in für Marketing und Export, Fachkaufmann*frau für Außenwirtschaft und Informatik-Betriebswirt*in interessante Perspektiven sein.

Hast du die Fachhochschulreife erworben, kannst du auch studieren und beispielsweise Diplom-Betriebswirt*in werden. Du siehst, nach der Ausbildung als Industriekaufmann*frau stehen dir wieder verschiedene Berufsmöglichkeiten offen und du entscheidest, welchen Weg du gehst.

Noch mehr Arbeitsplätze erleben!